Kristina Kallert

Foto: Foto: Erich Malter

Übersetzte Sprachen

Slowenisch, Tschechisch

Teilnahmen

2013

Jurymitglied

Preisträger

Übersetzte Autoren

Bozena Nemcová, Heinke Fabritus, Ivan Cankar, Jiří Mordechai Langer, Josef Skovecký, Ludger Hagedorn, Martin Ryšavý, Vladislav Vančura

Lebenslauf

Geboren 1962 in Weißenburg, studierte Germanistik und Ostslavistik in Regensburg und St. Petersburg, später Bohemistik an der Masaryk-Universität in Brno. Sie arbeitete fünf Jahre als DAAD-Lektorin in Brno und lebt inzwischen als freie Übersetzerin und Teilzeit-Lektorin für Tschechisch in Regensburg. Für die „Tschechische Bibliothek“ übersetzte sie Autoren wie Josef Josef Skovecký, Božena Němcová und andere. In der Übersetzerwerkstatt spricht Kristina Kallert über die chassidischen Erzählungen des mit Franz Kafka befreundeten Jiří Mordechai Langer: „Die neun Tore. Geheimnisse der Chassidim“ (Arco Verlag 2013), „Sein Werk verdient es, neben die anderen großen literarischen Darstellungen der chassidischen Welt […] zu treten.“ (Gershom Sholem) Die Übersetzung von Kristina Kallert setzt der untergegangenen Welt des Ostjudentums ein sprachliches Denkmal, „sie strahlt, spielt und lacht, sie freut sich über sich selbst und bringt dem Leser durch ihre gute Laune den Inhalt nah“. (Alena Wagnerová) (A.LS.)

Auszeichnungen

Leipziger Fähre-Preis für Literaturübersetzung, Stipendium des Literarischen Colloquiums Berlin (2004), Paul-Celan-Fellowship (2007), Übersetzerstipendium des Freistaats Bayern (2013).

Übersetzungen

  • Cankar, Ivan (1999): „Nina. Zwei Erzählungen“, zus. mit E. Köstler, Drava, Klagenfurt
  • Fabritus, Heinke u. Hagedorn, Ludger (Hrsg.)(2005): „Frühling im Park oder Wege des Kubismus“, zus. mit Ludger Hagedorn, DVA, München
  • Langer, Jiří Mordechai (2012): „Die neun Tore. Geheimnisse der Chassidim.“, Roman, Arco, Wuppertal/Wien
  • Němcová, Božena (2006): „Mich zwingt nichts als die Liebe“, Briefe, DVA, München
  • Ryšavý, Martin (2012): „Dimitrij der Heiler“, Wieser, Klagenfurt
  • Škvorecký, Josef (2005): „Das Baßsaxophon. Jazz-Geschichten“, zus. mit Marcela Euler und Andreas Tretner, DVA, München
  • Vladislav Vančura (2014): „Ackerland Schlachtfeld“, Roman, Arco, Wuppertal/Wien

Eigene Werke